Musikschulen

Gesetzliche Grundlagen

Schulwechsel

Statistik

Schülerzahlen

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die einzeln oder zu zweit Instrumental- oder Vokalunterricht erhalten, hat sich im Betrachtungszeitraum von 2009 bis 2019 kaum verändert. Immerhin ist sie nicht gesunken. Zugenommen hat die Zahl der Mitwirkenden in Chören, Orchestern und anderen Ensembles; allerdings nur bis 2017. Seither ist sie wieder am sinken. Die Zunahme der Schülerinnen und Schüler der Musikalischen Früherziehung und Grundausbildung ist die Folge der höheren Lernendenzahlen der Volksschule. Die Gemeinden, die Musikalische Früherziehung und Grundausbildung anbieten, sind weniger geworden.

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I, die Instrumental- und Vokalunterricht in Anspruch nehmen, hat zwischen dem Schuljahr 2009/2010 und dem Schuljahr 2019/2020 kontinuierlich um rund 3% abgenommen.

Musiklehrpersonen

Der Anteil der Musiklehrpersonen ohne anerkannten Master in Musikpädagogik nimmt seit 2009 kontinuierlich ab. Im Schuljahr 2019/2020 betrug der Anteil noch 4,85%.

Fachbelegungen

Anhand der Fachbelegungen lassen sich folgende Trends erkennen: schwache Zunahme der Nachfrage in den Fächern Klavier, Gesang, Violoncello, Kontrabass, Harfe, E-Gitarre und E-Bass; stabile Nachfrage in den Fächern Gitarre, Violine, Viola, Trompete und Kornett; schwache Abnahme der Nachfrage in den Fächern Schlagzeug und Perkussion, Blockflöte, Querflöte, Saxophon, Klarinette und Akkordeon; deutliche Abnahme der Nachfrage im Fach Keyboard.

Ertrag

Im Betrachtungszeitraum 2010 bis 2019 sind die Gemeindebeiträge um CHF 17,7 Mio. gestiegen, die Elternbeiträge nur um CHF 1,9 Mio. Da die Musikschulen keine Gewinne und Verluste kummulieren, entspicht der Gesamtertrag im Wesentlichen dem Gesamtaufwand. Bei den unter «Andere Erträge» subsummierten Einnahmen handelt es sich zu zwei Dritteln um Lohnkostenvergütungen für Leistungen, die die Musikschulen für die Volksschule erbringen. Auch diese Einnahmen kommen von den Gemeinden. Es lässt sich somit feststellen, dass der Mehraufwand der Musikschulen seit Beginn des Betrachtungszeitraums nahezu ausschliesslich von den Gemeinden getragen wurde.

Aufwand

Der Lohn- und Lohnnebenaufwand macht rund 90% des Gesamtaufwands (ohne Raumaufwand) aus.

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