Musikschulen

Gesetzliche Grundlagen

Schulwechsel

Statistik

Schülerzahlen

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die einzeln oder zu zweit Instrumental- oder Vokalunterricht erhalten, hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Die Zahl der Mitwirkenden in Chören, Orchestern und anderen Ensembles jedoch nimmt ab. Die Zunahme der Schülerinnen und Schüler der Musikalischen Grundausbildung spiegelt die Zunahme der Lernendenzahlen der Volksschule.

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I, die Instrumental- und Vokalunterricht in Anspruch nehmen, hat zwischen dem Schuljahr 2010/2011 und dem Schuljahr 2020/2021 kontinuierlich um rund 3.7 % abgenommen.

Musiklehrpersonen

Der Anteil der Musiklehrpersonen ohne ein anerkanntes Diplom nahm bisher kontinuierlich ab. Im Schuljahr 2019/2020 betrug er noch 4.85%. Im Schuljahr 2021/2021 ist er leicht gestiegen und beträgt nun 5.12%.

Fachbelegungen

Anhand der Fachbelegungen lassen sich folgende Trends erkennen: Deutliche Abnahme der Nachfrage im Fach Keyboard, schwache Abnahme der Nachfrage in den Fächern Querflöte, Saxophon, Klarinette und Akkordeon, stabile Nachfrage in den Fächern Gitarre, Violine, Viola, Schlagzeug, Perkussion, Blockflöte und Trompete/Kornett, schwache Zunahme der Nachfrage in den Fächern Gesang, Violoncello, Kontrabass, Harfe, E-Gitarre und E-Bass, deutliche Zunahme der Nachfrage im Fach Klavier.

Ertrag

Im Betrachtungszeitraum 2010 bis 2020 sind die Gemeindebeiträge um CHF 21.2 Mio. gestiegen, die Elternbeiträge nur um CHF 0.8 Mio.. Da die Musikschulen keine Gewinne und Verluste kummulieren, entspricht der Gesamtertrag im Wesentlichen dem Gesamtaufwand. Bei 71% der unter «Andere Erträge» subsummierten Einnahmen handelt es sich um Lohnkostenvergütungen für Leistungen, die die Musikschulen für die Volksschule erbringen. Auch diese Einnahmen kommen von den Gemeinden. Es lässt sich somit feststellen, dass der Mehraufwand der Musikschulen seit Beginn des Betrachtungszeitraums nahezu ausschliesslich von den Gemeinden getragen wurde.

Aufwand

Der Lohn- und Lohnnebenaufwand macht rund 90% des Gesamtaufwands (ohne Raumaufwand) aus

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