Aktuelles

Tagung für Musikschulkom-missionen, Schulbehörden und Delegierte in Trägerschaften – eine Veranstaltung des VZM und der ZHdK


Samstag, 28. März 2020, 09:30–15:30 Uhr, Sandwichverpflegung über Mittag

Am Vormittag lernen die Mitglieder von Musikschulkommissionen Werkzeuge kennen, um den Musikunterricht aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten und anschliessend mit den Musiklehrpersonen reflektieren zu können. Am Nachmittag geht es um die rechtlichen Grundlagen der Organisation und des Betriebs von Musikschulen und um die Aufgaben der verschiedenen Organe des Musikschulwesens – einschliesslich eines Ausblicks auf das neue Musikschulgesetz.

Referierende
Simone Erasmi, Dozentin ZHdK (Vormittag)
Dr. iur. Peter Krepper, Rechtsberater des VZM (Nachmittag).

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Digitale Hilfsmittel und Apps für den Musikunterricht – ein Weiterbildungsangebot der ZHdK


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Musikschulgesetz

Das neue Musikschulgesetz wurde ein erstes Mal im Kantonsrat diskutiert.
Weitere Informationen finden Sie hier oder auf der Website musikschulgesetz.ch.

Stand Spenden
05.01.2018:
19'720.45 CHF
Wir danken unseren Unterstützern!


 

Geschäftsstelle


Erreichbarkeit

per Telefon:
043 243 87 77

Montag bis Freitag,
9.00 bis 12.00 Uhr/14:00 bis 17:00 Uhr
In dringenden Fällen auch ausserhalb dieser Zeitfenster. 

per Mail:
infovzmch
Wir beantworten Ihre Mail jeweils so schnell als möglich.



Rückzug der Initiative für ein Musikschulgesetz
 

In seiner Sitzung vom 11. November 2019 hat der Kantonsrat die Volksinitiative für ein Musikschulgesetz abgelehnt und stattdessen dem Gegenvorschlag mit deutlichem Mehr zugestimmt. Nach gründlicher Erwägung der Ziele und Mittel haben die Initianten nun den Rückzug der Initiative beschlossen.

Das Initiativkomitee und der Verband Zürcher Musikschulen sind erfreut über den Entscheid des Kantonsrats, die musikalische Bildung gesetzlich zu verankern. Damit setzt dieser den Artikel 67a der Bundesverfassung um, der Bund und Kantone verpflichtet, einen hochwertigen Musikunterricht anzubieten, und würdigt gleichzeitig die Arbeit der Musikschulen.

Was die Höhe des Kantonsbeitrags anbelangt, vermag der Gegenvorschlag die Erwartungen der Initianten nicht zu erfüllen. Der Kanton soll nur gerade 10% der anrechenbaren Kosten der Musikschulen übernehmen. Die Initianten räumen indessen ein, dass die von ihnen geforderten 20% vermutlich auch auf dem Weg über eine Volksabstimmung nicht durchgesetzt werden können.

Gefährlich ist überdies die Plafonierung der Elternbeiträge bei 50 Prozent, also deutlich über dem heutigen Durchschnitt. Damit besteht die Gefahr, dass die Unterrichtstarife von Gemeinde zu Gemeinde weiter auseinanderdriften und alsbald von einem kantonsweit einheitlichen Angebot – zumindest was die finanzielle Belastung der Eltern anbelangt – nicht mehr die Rede sein kann. Hier ist der Verband Zürcher Musikschulen gefordert. Dieser wird unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten zu prüfen haben, wie sich der höhere Kantonsbeitrag wenigstens teilweise in günstigere Unterrichtstarife ummünzen lässt. Zahlbare Tarife sind, was die Zukunft der Musikschulen anbelangt, das A und O.

Im Übrigen entspricht der Gegenvorschlag des Kantonsrats weitgehend den Anliegen der Initianten. Somit ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die Initianten danken allen Beteiligten für deren Unterstützung, namentlich den zahlreichen Mitstreitenden der ersten Stunde. Der Verband Zürcher Musikschulen kann jetzt seine Anstrengungen darauf konzentrieren, mit den zuständigen kantonalen Stellen eine tragfähige Verordnung auszuarbeiten.


 


 

Der Zürcher Musikwettbewerb 2019 ging am Samstag, 7. Dezember, mit den Auftritten der Preisträger zu Ende  – es war ein wunderbares Konzert! Wir danken den jungen Künstlerinnen und Künstlern für ihre herausragenden Beiträge. Vielen Dank dem Kantonsratspräsidenten, Dieter Kläy, und dem Präsidenten unseres Verbands, Thomas Ineichen, für die lobenden und bekräftigenden Worte. Vielen Dank den Organisatoren, Helferinnen und Helfern, den Geldgebern, ohne die wir den Wettbewerb nicht hätten durchführen können und – last, but noch least – der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK für die Zurverfügungstellung des Konzertsaals im Toni-Areal. Schauen Sie sich die Ranglisten an und erfreuen Sie sich an den Bildern, die wir für Sie aufgeschaltet haben.


 

 

In eigener Sache

In den vergangenen beiden Jahren hat sich beim Verband Zürcher Musikschulen und seiner Geschäftsstelle einiges verändert. Vieles bleibt noch zu tun, auch im Hinblick auf die Zeit nach Inkrafttreten des neuen Musikschulgesetzes. Der Verband will sich in Zukunft noch stärker mit Leistungen und Wirkungen hervortun, die für die Mitgliedsschulen von unmittelbarem Nutzen sind. Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, hat der Vorstand anlässlich seiner letzten Sitzung einige Neuerungen beschlossen, über die wir Sie gerne informieren wollen.

 

Einrichtung einer Geschäftsleitung,
Reorganisation der Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle nimmt heute sämtliche operativen Obliegenheiten des Verbandes selbstständig wahr. De facto wirkt Thomas Odinga im Sinne und Stile eines Geschäftsleiters. Das trägt wesentlich zur Entlastung des Präsidiums bei, das sich, zusammen mit dem Vorstand, auf die Richtungsgebung und Beziehungspflege konzentrieren kann. Unter Berücksichtigung dieser Gegebenheiten wurde Thomas Odinga zum Geschäftsleiter des VZM ernannt.

Die Geschäftsstelle wurde in den letzten zwei Jahren reorganisiert und digitalisiert. Die anfallenden Arbeiten können heute an jedem beliebigen Ort ausgeführt werden. Das Büro an der Weberstrass 10 in Zürich wird nicht mehr gebraucht. Der Vorstand hat deshalb entschieden, den Mietvertrag auf Ende Dezember 2019 zu kündigen und vorläufig keine neuen, kleinflächigeren Büroräumlichkeiten anzumieten. Letzteres hat mit dem Umstand zu tun, dass zurzeit nicht klar ist, wie die Entwicklung des Verbands längerfristig verlaufen wird. Durch das neue Musikschulgesetz kommen möglicherweise neue Aufgaben hinzu. Ausserdem gibt es einige Ideen, das Leistungsangebot des Verbands zu erweitern. Die Anmiete neuer Büroräume wird ins Auge gefasst, sobald sich der künftige Bedarf besser beurteilen lässt. Die Postanschrift des Verbandes bleibt gleich.

 

Neues Corporate Design,
neue Website

Der Vorstand hat sich für ein neues Corporate Design und die Realisierung einer neuen Website entschieden. Das neue Corporate Design wurde aus mehreren Varianten ausgewählt. Die Übertragung des Corporate Design in eine responsive, Website mit zeitgemässem Look-and-Feel ist erfolgt. Die Website ist mit einem visuellen Editor ausgestattet, der das Einpflegen von Inhalten stark erleichtert. Zur Website gehört ein Enterprise-Wiki zur Bereitstellung von Dokumenten für Trägerschaften, Schulleitungen und Sachverantwortliche von Musikschulen.

Die Umsetzung des Corporate Design und die Einpflege der Inhalte in die neue Website erfolgen schrittweise im Laufe der nächsten Monate. Sie werden also, nebst Dokumenten und Publikationen im neuen Design, noch eine Weile solche im alten Design zu Gesicht bekommen. Das ist aufgrund der beschränkten Kapazitäten der Geschäftsstelle leider unumgänglich. Die neue Website ist provisorisch mit Dummy-Inhalten unter www.publizon.ch aufgeschaltet. Unter www.publizon.ch/corporate/ finden Sie die Entwürfe für das neue Corporate Design.

 

Konsolidierung verschiedener Projekte

Die Entwicklung neuer Lehrpläne für das Klassenmusizieren und die Musikalische Grundausbildung ist ins Stocken geraten. Mittlerweile steht zu bezweifeln, ob es die beiden Lehrpläne überhaupt braucht. Mit Blick auf die nahe Zukunft dürfte den Musikschulen eher mit einer Sammlung von verschiedensten Unterrichtskonzepten gedient sein, die es ihnen erlaubt, die Volksschulen bei der Umsetzung des Lehrplans 21 zu unterstützen. Aus diesem Grund hat der Vorstand die Arbeiten an den beiden Lehrplänen vorläufig eingestellt.

Stattdessen werden jetzt die Ergebnisse des Zukunftsworkshops sorgfältig ausgewertet. Der Vorstand wird der nächsten Mitgliederversammlung ein Konzept zur Entscheidung vorlegen, das die Verbandsaktivitäten der kommenden Jahre beschreibt. Dieses Konzept wird auch Aussagen darüber enthalten, welche pädagogisch-didaktischen Hilfsmittel entwickelt werden sollen.

 

Neues CRM

Die Geschäftsstelle hat eine neue Software für das Customer-Relationship-Management (CRM) entwickelt und in Betrieb genommen. Diese erlaubt eine differenzierte Bereitstellung von Kontaktdaten anhand der verschiedenen Rollen, die Personen in Verbindung mit dem Verband bekleiden.

Die Geschäftsstelle verzichtet mit sofortiger Wirkung auf die Bewirtschaftung der Daten von Musiklehrpersonen. Diese Daten wurden kaum genutzt. Mutationsmeldungen sind nur noch für Angehörige der Trägerschaft, der Schulleitung und des Sekretariates/der Verwaltung erforderlich.

Agenda

Verbandstermine

 

Schulleitertagungen 2020
Freitag, 20. März 2020, 8:30 bis 12:00 Uhr
Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

Freitag, 25. September 2020, 8:30 bis 12:00 Uhr
Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich


Mitgliederversammlung 2020
Mittwoch, 13. Mai 2020, 19:30 bis ca. 22:00 Uhr
Musikschule Zürcher Oberland MZO, Bahnhofstrasse 36, 8620 Wetzikon


Workshops «Rechtspraxis im Musikschulalltag» 2019
Bitte reservieren Sie sich folgende Termine. Zur Anmeldung geht es hier.

Freitag, 6. März 2020 8:30 bis 10:30 R0120 (verschoben vom 13. auf den 6.3.2020)
Thema: Musikschulen und Lehrpersonal I – Berufsauftrag, Allgemeine Anstellungs- und Besoldungsregeln, Qualitätsmanagement

Freitag, 8. Mai 2020 8:30 bis 10:30 R0220 (verschoben vom 22. auf den 8.5.2020)
Thema: Musikschulen und Lehrpersonal II – von Weisungen über Sanktionen bis zur Entlassung